Klares Signal gegen Rassismus

Klares Signal gegen Rassismus

Fairplay wird beim OÖ FUSSBALLVERBAND großgeschrieben und ist nicht nur ein Schlagwort. Das unterstreichen nicht zuletzt die heuer verdoppelten Prämien für die Fairnesspreisgewinner, sondern auch das ständige Bemühen um nachhaltige Meinungsbildung, Maßnahmen gegen Aggression am Fußballplatz oder Workshops, die für eine Annäherung zwischen Schiedsrichtern und Aktiven sorgen.  Demnach liegt der Fokus auf vielen präventiven Schritten, um etwaige „Fouls“ am Fairplay-Gedanken gleich vorweg zu unterbinden.

Dennoch kann es – wie vor kurzem bei einem Testspiel zweier OÖ-Vereine – zu bedauernswerten Vorfällen kommen, die in keinster Weise mit den Werten, die der OÖ FUSSBALLVERBAND lebt und vermittelt, vereinbar sind. Im konkreten Fall hat sich ein von einem der beiden Vereine gestellter Hilfsschiedsrichter zu rassistischen Äußerungen gegen einen Spieler hinreißen lassen. Für Rassismus und Diskriminierung darf es weder in der Gesellschaft noch auf dem Fußballfeld Platz geben, zumal gerade der Fußball nachweislich erfolgreich als verbindendes Element und zudem als Motor der Integration fungiert.

Der Vorfall wurde vom OÖ FUSSBALLVERBAND aufgearbeitet und als zuständige Instanz das Disziplinarreferat der Schiedsrichterkommission befasst, welches analog zu den Bestimmungen der ÖFB-Schiedsrichterdisziplinarordnung den betroffenen Referee ausgeschlossen bzw. von der Liste der Hilfsschiedsrichter gestrichen hat.  Der bei der Verhandlung anwesende Hilfsschiedsrichter hat das Urteil angenommen, womit dieses rechtskräftig ist.