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Energiequelle Fußball – nachhaltig am Ball

Energiequelle Fußball – nachhaltig am Ball

Oberösterreichs Fußballklubs sollen nicht nur sportlich nachhaltig Erfolg haben, sondern auch in puncto Klimaschutz und Energieeffizienz nachhaltig am Ball sein. Wirtschafts- und Sportlandesrat Viktor Sigl und OÖFV-Präsident Willi Prechtl starten mit tatkräftiger Unterstützung von Umweltminister Niki Berlakovich die neue Förderinitiative "Energiequelle Fußball". Oberösterreich nimmt damit einmal mehr eine Vorreiterrolle ein. Ein zentrales Thema: Solarenergie für die Fußballvereine in Form von Photovoltaik und Solaranlagen auf den Klubhäusern oder Sportanlagen der Fußballballklubs.

 

In Klimaschutz investieren, für Verein nachhaltig sparen

 "Fußballklubs, die auf Solarenergie setzen, können bei den Energiekosten, insbesondere bei Warmwasseraufbereitung, kräftig sparen, die Vereinskasse entlasten und auch einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz leisten", betonen Landesrat Sigl und OÖFV-Präsident Prechtl.

Weg von fossilen Energien hin zu erneuerbaren Energieträgern ist das Ziel. Unterstützung für die Fußballvereine gibt es insbesondere für die Bereiche Raumheizung und Warmwasseraufbereitung mit Pellets, für Solaranlagen, für Photovoltaik oder auch für Elektro-Rasenmäher. Der Klub investiert, spart sich deutliche Energiekosten, hat seine Eigenmittel durch die Ersparnis rasch refinanziert - und schließlich mehr Geld für die Vereinskasse zur Verfügung.

Die Einsparungen pro Maßnahmen hängen natürlich sehr vom ansonsten verwendeten Energieträger und auch von der Energiepreisentwicklung in den nächsten Jahren ab und sind daher Schätzung anhand aktueller Daten und Preise. Die jeweiligen Maßnahmen werden individuell für jeden Verein erarbeitet. Ausgangspunkt ist ein für die Vereine kostenloser Energiecheck. Dabei soll das bestmögliche Projekt - in puncto Größe, Effizienz, Dämmung ... - erstellt werden, anhand dessen schließlich die Investition und Förderung erfolgt.

Die Förderinitiative "Energiequelle Fußball" von Bund, Land Oberösterreich und OÖ Fußballverband setzt auf fünf Maßnahmen  - hier gibt es einen kurzen Überblick.

 

Engagierter Fünf-Jahres-Plan

Ziel der Initiative von Wirtschafts- und Sportlandesrat Viktor Sigl, OÖFV-Präsident Willi Prechtl und ÖFB-Präsident Leo Windtner ist es, mit maßgeblicher Unterstützung des Bundes durch Umweltminister Niki Berlakovich, in den nächsten fünf Jahren (2013 bis 2017) in Summe die Hälfte aller Fußball-Klubhäuser nachhaltig zu verbessern - und den Vereinen damit bei den Energiekosten sparen zu helfen. Die Gesamtförderungen ergeben sich aus Fördermitteln des Bundes (Umweltförderung), des Landes OÖ (Landesumweltförderung), des Sportlandes Oberösterreich und des OÖ Fußballverbandes. Darüber hinaus gibt es vom Umweltministerium noch weitere Aktionen im Sinne von "Nachhaltig am Ball", die gefördert werden. Mehr Infos dazu gibt es hier.

Alle Fußballvereine Oberösterreichs werden in den nächsten Wochen schriftlich über die Initiative und Fördermöglichkeiten des Projektes "Energiequelle Fußball" informiert. Ein Informationsabend für interessierte Vereine wird angeboten. Durch Experten der Energie AG wird schließlich vor Ort bei interessierten Vereinen kostenlos ein Energiecheck und die nötige Beratung erfolgen. Der OÖ Fußballverband und das Sportland OÖ/Landessportdirektion stehen den Vereinen als Ansprechpartner zur Verfügung.

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