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OÖFV-Fairnesspreis

Der SC St. Pantaleon-Erla sicherte sich in der 1. Klasse Ost den Fairnesspreis

Neben vielen anderen Bereichen schenkt der Oberösterreichische Fußballverband dem Fair Play ein besonderes Augenmerk. So wurde im vergangenen Jahr die Aktion "FAIR BRINGT MEHR" ins Leben gerufen, um ein Zeichen zu setzen, dass sportliche Fairness nicht nur am Spielfeld ungemein wichtig ist, sondern auch abseits des grünen Rasens ein respektvoller Umgang vonnöten ist. Denn Randale und Krawalle haben in den Stadien und auf den Sportplätzen nichts zu suchen.


Vereine, welche den Fair Play-Gedanken vorleben bzw. unterstützen, wurden in der vergangenen Saison mit dem Fairnesspreis ausgezeichnet. Dabei durften sich die 56 Sieger in den 28 Spielklassen des Amateurbereiches über eine finanzielle Unterstützung freuen. So wurde an die Gewinner der mit insgesamt 42.430 Euro gespeiste "Fairness-Topf" verteilt.

Fairnesspreis  -  1. Klasse Ost:  SC St. Pantaleon-Erla

Nach einer soliden Saison und einem siebenten Tabellenplatz wurde das vergangene Spieljahr des SC St. Pantaleon-Erla noch gekrönt, ging der Fairnesspreis an den Klub aus Niederösterreich. "Darüber haben wir uns sehr gefreut, wird doch bei uns im Verein - vom Nachwuchs bis zur Kampfmannschaft - besonderer Wert auf sportliche Fairness und Disziplin gelegt", erklärt Sektionsleiterin in Helga Wiesmayr. "Die dementsprechende Urkunde nimmt einen Ehrenplatz in unserem Klubheim ein. Und vielleicht gelingt es uns, nach dem Wechsel in die Gruppe Nord-Ost auch in der neuen Liga den Fairnesspreis zu gewinnen."

Obwohl die Niederösterreicher in den Neunzigerjahren, damals noch in der Landesliga, mit Tibor Mehes und Andre Fodor zwei hochkarätige Legionäre in ihren Reihen haben - und auch in dieser Saison mit Ales Matousek und Tomas Rehor zwei Tschechen in der Kampfmannschaft auflaufen - macht sich der Klub seit vielen Jahren durch seine ausgezeichnete Nachwuchsarbeit einen Namen. Spieler wie Peter Riedl, der bei Erstligist Vöcklabruck tätig war und nun bei Regionalligist Grödig spielt, oder Patrick Lachmayr und Thomas Fröschl, die nach St. Florian wechselten, haben den Sprung zu höherklassigen Vereinen geschafft und konnten sich auch etablieren. Thomas Fröschl erhielt sogar einen Jungprofi-Vertrag bei Rekordmeister Rapid Wien und spielte zuletzt für die Erstligisten Leoben und FC Lustenau.

Kampfmannschaft soll in Zukunft ausschließlich aus Eigenbauspielern bestehen
"Das ist eben so, wenn man gute Nachwuchsarbeit leistet, dass dann andere Vereine davon profitieren. Der nächste, der uns wohl verlassen wird ist David Furchtlehner. Der knapp 17-jährige Stürmer wird seit geraumer Zeit von Regionalligist St. Florian umworben. Und mit Matthias Holzer steht ein 16-jähriger Stürmer ebenfalls schon in den Notizbüchern verschiedener Vereine und Trainer", ist Helga Wiesmayr dennoch stolz auf ihre Talente. "Wir gehen aber sogar noch einen Schritt weiter, werden uns im Sommer von den beiden Legionären trennen und wollen künftig eine Mannschaft stellen, die ausschließlich aus Eigenbauspielern besteht. Um diesen Weg langfristig beschreiten zu können, würden wir sogar in absehbarer Zeit einen Abstieg in Kauf nehmen. Aber dazu wird es hoffentlich nicht kommen, denn es befindet sich schon die nächste Generation in der Warteschleife. So tummeln sich bei uns derzeit rund 120 Kinder und Jugendliche, stellen wir ab der U7 sämtliche Mannschaften. Lediglich ein U18-Team fehlt, aber das ist ja eigentlich die Kampfmannschaft, die aus Spielern besteht, die zwischen 15 und 24 Jahren alt sind", berichtet die Sektionsleiterin von einem "älteren U18-Team", welches sich in der 1. Klasse Nord-Ost in Abstiegsgefahr befindet.

"Wir hatten im Herbst großes Verletzungspech und sind sicher unter Wert geschlagen worden. Jetzt befinden wir uns im Abstiegskampf, wollen und werden hoffentlich auch die Klasse halten. Dafür soll unter anderem Gerhard Lindinger sorgen, der als junger, ehrgeiziger Trainer ideal zur Mannschaft passt und mit jungen Spielern bestens umzugehen weiß", vertraut Helga Wiesmayr den Qualitäten des Übungsleiters.

OÖFV-Fairnesspreis 2008/09

Regionalliga Mitte
Union T.T.I. St. Florian

OÖ-Liga
Union Volksbank Vöcklamarkt

Landesliga Ost
Union Katsdorf

Landesliga West
Union Raiffeisen Gurten

Bezirksliga Nord
Union St. Martin/Mühlkreis
Union Wippro Vorderweißenbach

Bezirksliga Ost
ASKÖ Doppl-Hart

Bezirksliga Süd
Union Unis Gschwandt

Bezirksliga West
TSV Raiffeisen Utzenaich
SV Kallham
SV Antiesenhofen

1. Klasse Mitte
Union Flexopack Allhaming
ASKÖ Dionysen/Traun

1. Klasse Mitte-West
ATSV WTS Kohlgrube/Wolfsegg

1. Klasse Nord
SV Gramastetten
SV Haslach
Union Julbach

1. Klasse Nord-Ost
Union Bad Kreuzen
SV Hellmonsödt

1. Klasse Nord-West
Union Neukirchen am Walde

1. Klasse Ost
SC St. Pantaleon-Erla

1. Klasse Süd
ATSV Zipf
SV Promot Roitham
SK Kammer
ASKÖ Pinsdorf
ATSV Rüstorf

1. Klasse Süd-West
UFC Mettmach

2. Klasse Mitte
DSG Union Haid

2. Klasse Mitte-Ost
Union Feldkirchen/Donau
Union Prambachkirchen

2. Klasse Mitte-West
Union Meggenhofen
SV GW Zell am Pettenfirst

2. Klasse Nord-Mitte
Union Kefermarkt
Union Wimberger Haus Lasberg
Union Leopoldschlag
Union St. Veit/Mühlkreis

2. Klasse Nord-Ost
Union Pabneukirchen
Union Mitterkirchen

2. Klasse Nord-West
Union Arnreit
Union Altenfelden
Union Niederwaldkirchen
Union Neustift/Oberkappel
Union Ulrichsberg
Union St. Oswald/Haslach
Union Waldmark St. St. Stefan
Union Neufelden

2. Klasse Ost
SV Weyer
ASV Kleinreifling

2. Klasse Süd
SV Aurach
Union Gampern

2. Klasse Süd-Ost
Union HOVA Adlwang

2. Klasse Süd-West
Union St. Radegund

2. Klasse West
Union SGS Dorf/Pram
TSV Ort/Innkreis

2. Klasse West-Nord
Union St. Aegidi
DSG Union Lachner Sigharting
Union Vichtenstein

 

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