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Vorwärts gewinnt Baumgartner Bier Cup

Vor rund 1800 Zuschauern setzte sich Vorwärts Steyr im Baumgartner Bier Landescup-Finale klar durch

Im eigenen Stadion wurde der SK Vorwärts Steyr seiner Favoritenrolle gerecht und setzte sich am Ende klar mit 3:0 durch. Neben einem Siegerscheck in Höhe von 3.000 Euro sicherte sich die Lukic-Elf zudem einen Startplatz in der 1. Hauptrunde des ÖFB-Stiegl-Cups.


Baumgartner Bier Landescup 2009/10  -  Finale
SK Vorwärts Steyr - SV Gmundner Milch  3:0

Nach nervösem Beginn beider Mannschaften fanden die "Rothemden" rascher in die Partie und erzwangen bereits in den ersten 20 Minuten eine Vorentscheidung. Maßgeblichen Anteil daran hatte Vaclav Mrkvicka. Dem Tschechen gelang nicht nur in der 12. Minuten, nach Vorarbeit von Sturmpartner Rudolf Vogel, der Führungstreffer, der Legionär erzielte acht Minuten später auch das 2:0. Den Assist leistete diesmal der junge Daniel Kerschbaumer. In der Folge hatte die Lukic-Elf Spiel und Gegner fest im Griff, weitere Tore blieben zunächst jedoch aus.

In der zweiten Halbzeit agierten die Traunseestädter wesentlich aggressiver, setzten vermehrt Offensivaktionen und wollten das Blatt wenden. Die Genc-Elf fand auch die eine oder andere hochkarätige Einschussmöglichkeit vor, Vorwärts-Torwart Florian Berger konnte seinen Kasten aber sauber halten. In einem attraktiven Schlagabtausch trafen jedoch ausschließlich die Gastgeber. Zehn Minuten vor dem Ende war es Manuel Schönberger, der das Finale mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze zum 3:0-Endstand endgültig entschied.

Radan Lukic (Trainer (Vorwärts Steyr): "Es war ein wunderschönes Spiel - und eine unserer besten Leistungen. Die Gmundner waren aber ein starker Gegner, nicht zuletzt aufgrund des Heimvorteils konnten wir uns aber verdient durchsetzen. Der Cup-Sieg hat für uns einen hohen Stellenwert, ziehen wir doch in die erste Hauptrunde des ÖFB-Cups ein."
Yahya Genc (Trainer SV Gmunden): "Wir hatten die Hoffnung, uns als krasser Außenseiter durchsetzen zu können. Aber Vorwärts hat das Finale aufgrund der individuellen Klasse einiger Spieler verdient gewonnen, wenngleich wir in der zweiten Halbzeit zwei hundertprozentige Chancen vorgefunden haben."


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