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Die Meister 2009/10

In souveräner Manier sicherte sich der SV Zaunergroup Wallern den Meistertitel in der Bezirksliga Süd

Dem SV Zaunergroup Wallern gelang das seltene Kunststück den dritten Meistertitel in Folge zu feiern. Somit kehrte die Mannschaft von Neo-Trainer Harald Gschnaidtner dorthin zurück, wo sie 2007 nach dem Abstieg aus der OÖ-Liga gelandet wäre, in der Landesliga West.


BEZIRKSLIGA SÜD  -  SV ZAUNERGROUP WALLERN

Als Drittletzter, mit stolzen 32 Punkten, ist Wallern 2007 aus der OÖ-Liga abgestiegen. Es war dies der erste und bislang einzige Abstieg in der Vereinsgeschichte. Die damals beschlossene Spielgemeinschaft mit Pasching setzte zwar einen Neubeginn in der 2. Klasse voraus, es war aber gleichzeitig die Chance für eine Neuorientierung und Umstrukturierung. Die umsichtige Führung und das Engagement von Manfred Zauner, der dem Verein seit nunmehr 18 Jahren als Präsident vorsteht, löste einen ähnlichen Um- und Aufschwung aus wie vor rund zehn Jahren, als der Klub schließlich 2002 in die OÖ-Liga aufgestiegen war und zwei Jahre später mit einem vierten Platz den bisher größten Erfolg verbuchen konnte. In diesem Jahr hatte man zugleich auch zwei große Auftritte im ÖFB-Cup, wo man nach einem Sieg gegen den FC Wels unglücklich - durch ein Tor in der 92. Minute - gegen Bundesligist Sturm Graz vor rund 1.700 Zuschauern ausschied.

Eindrucksvolle Siegesserie
In den letzten drei Jahren konnte Wallern drei Meistertitel in Folge feiern und dabei in insgesamt 73 Spielen sensationelle 69 Siege verbuchen - lediglich zwei Spiele gingen in den vergangenen drei Saisonen verloren. In der Bezirksliga Süd blieb die Gschnaidtner-Elf ungeschlagen und sicherte sich mit dem stolzen Vorsprung von 15 Punkten den Meistertitel. "Es wäre schon eine Enttäuschung gewesen, hätten wir den Durchmarsch nicht geschafft. Aber wir waren auch in dieser Saison von Beginn an auf Kurs, doch Hertha Wels war lange Zeit ein gefährlicher und starker Gegner, der uns voll gefordert hat", erklärt Manager Walter Salzmann.

Siegermentalität - junge und erfahrene Spieler
"Die Mannschaft hat in den letzten Jahren eine Siegermentalität entwickelt, die damals in der OÖ-Liga noch gefehlt hat. So konnten wir in dieser Saison viele Spiele nach Rückständen noch drehen", so Salzmann. Das Ziel, eine junge Mannschaft zu formen, die von erfahrenen Spielern geführt wird, konnte ebenfalls erreicht werden. Vor allem junge Spieler wie Haberl, Haslgruber, Reich oder Wilhelm haben sich ausgezeichnet entwickelt und konstante Leistungen geboten. "Dieser Weg wird auch in der anstehenden Landesliga-Saison fortgesetzt. So soll Neuerwerbung Ramazan Eker den Abgang von Roland Huspek, der seine aktive Karriere beendete und sich nun voll und ganz seiner Tätigkeit als Sportchef widmet, wettmachen. Mit Florian Schwentner konnte aber auch ein großes Talent aus Pichl verpflichtet werden", sagt Walter Salzmann.

Mit Trainerbestellung ein Zeichen gesetzt
Aus dem notwendigen Trainerwechsel, Harald Gschnaidtner folgte dem scheidenden Gerald Scheiblehner nach, wurde aus der Not eine Tugend gemacht. "Mit der Verpflichtung von Harald Gschnaidtner konnte ein wichtiger Baustein für die nächsten Ziele gesetzt werden. Unter seiner Leitung hat sich die Mannschaft taktisch und spielerisch weiterentwickelt. Die Spielweise ist nun wesentlich variabler und bereits auf höhere Ligen ausgerichtet, wollen wir doch in den kommenden zwei, drei Jahren wieder in die OÖ-Liga zurückkehren", ist Walter Salzmann überzeugt, auch dieses Ziel zu erreichen.

Clubheimbau - Infrastruktur
Die Spieler des Amateurvereins, die vier Mal wöchentlich trainieren, finden fast professionelle Bedingungen vor. "Bei uns wird sehr viel wert auf die Infrastruktur gelegt, wodurch es uns immer wieder gelingt, Talente und auch interessante Spieler für uns zu gewinnen", sagt Salzmann. So wird nach Förderzusagen von Gemeinde, Land und Fußballverband das Projekt Neubau eines Clubheimes in Angriff genommen. Neben einem neuen Kabinentrakt ist unter anderem auch ein Wellnessbereich und eine großzügige Kraftkammer vorgesehen.

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