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Die Meister 2009/10

Die Union VAZ Mayr Sipbachzell sicherte sich den Meistertitel der 1. Klasse Mitte-West

Nach einem spannenden Dreikampf und einem abschließenden "Finale" gegen Krenglbach krönte sich die Union VAZ Mayr Sipbachzell zum Meister.


1. KLASSE MITTE-WEST  -  UNION VAZ MAYR SIPBACHZELL

Mit 37 von 39 möglichen Punkten und einem komfortablen Vorsprung von sieben Zählern konnten sich die Sipbachzeller in überlegener Manier den Herbstmeistertitel sichern. Doch aufgrund einer fulminanten Siegesserie von Krenglbach und einer starken Performance von Rottenbach entwickelte sich in der zweiten Hälfte der Frühjahrssaison ein Dreikampf, der schließlich zu einem "Finale furioso" in der allerletzten Runde mündete. Auf heimischen Boden behielt die Mannschaft von Trainer Manfred Peissl und Spielertrainer Thomas Rumpl im direkten Duell gegen Krenglbach die Nerven und sicherte sich mit einem 1:0-Sieg den Meistertitel.

Meistertitel insgeheim erhofft, aber nicht erwartet
"Schon vor der Saison waren wir überzeugt, dass wir uns durchaus im Spitzenfeld präsentieren können. Doch mit den `üblichen Verdächtigen´ Rottenbach und Krenglbach, sowie Blaue Elf Wels und Gunskirchen mussten wir es mit einer überaus starken Konkurrenz aufnehmen. Mit einer Siegesserie von elf Spielen haben wir den Grundstein bereits im Herbst gelegt, wenngleich es in der Rückrunde noch ganz eng geworden ist. Auch wenn Rottenbach und Krenglbach die Schallmauer von 60 Punkten erreicht haben, ist der Meistertitel - wenn man insgesamt 64 Zähler sammelt - sicher verdient", ist Sektionsleiter Martin Mühlgrabner überglücklich. Einen erheblichen Anteil am großen Erfolg hat Manfred Peissl, der - neben Spielertrainer Thomas Rumpl - nicht nur die Kampfmannschaft betreut, sondern auch das Reserve-Team coacht und zudem auch Torwarttrainer ist.

Drei Sektionsleiter in vier Jahrzehnten
In der 55-jährigen Vereinsgeschichte schaffte die Union Sipbachzell zum dritten Mal den Aufstieg in die Bezirksliga. Nach den zwei Aufstiegen zuvor dauerte das Gastspiel jeweils nur ein Jahr. "Gerade diese Tatsache hat uns zu einem neuen Ziel angespornt, denn wir wollen uns diesmal länger in der Bezirksliga halten und uns etablieren", so Mühlgrabner, der quasi einen "Vereinsrekord" eingestellt hat. "In den letzten vier Jahrzehnten wahren insgesamt nur drei Sektionsleiter im Amt und jeder hat einmal den Aufstieg in die Bezirksliga geschafft. Der erste war der bereits verstorbene Franz Dornauer, dann folgte Herbert Buchroithner, der stolze 22 Jahre lang die Sektion leitete, und nun ist auch mir dieses Glück beziehungsweise die Ehre zuteil geworden. Eigentlich müsste ich am Höhepunkt aufhören", schmunzelt Martin Mühlgrabner.

Vorfreude auf die Bezirksliga
In der kommenden Saison wird die Union Sipbachzell in der Bezirksliga Süd ihr Glück versuchen. "Wir freuen uns schon riesig auf die Saison, denn gegen Thalheim, Hertha Wels, Steinerkirchen, Bad Wimsbach, Lambach und Stadl-Paura erwarten uns heiße Derbys und hochinteressante Matches. Gegen diese Mannschaften haben wir in den vergangenen Jahren zumeist Aufbauspiele bestritten und dabei keine schlechte Figur abgegeben - aber jetzt geht´s halt um Punkte", ist der Sektionsleiter bereits heiß auf den Saisonstart. "Und wir trauen uns durchaus zu, eine gute Rolle zu spielen, wenngleich wir den Ball am Boden halten müssen. Aber wir wollen uns unbedingt in der Bezirksliga etablieren.

Siegfried Paseka - "König der Standards"
Der bekannteste Spieler in den Reihen des Meisters ist Siegfried Paseka, der auch maßgeblich am Meistertitel beteiligt war. So avancierte der einstige LASK-Spieler zum vereinsinternen Torschützenkönig. Dabei eilt dem 46-Jährigen der Ruf als "König der Standardsituationen voraus". Denn alle seiner insgesamt 14 Saisontreffer erzielte Paseka aus Elfmetern, Freistößen oder Kopfbällen nach Cornern. "Wir hoffen, das `Siegi´ noch eine Saison anhängt. Es ist aber nicht ausgeschlossen, dass er seine lange Karriere mit dem Meistertitel beendet. Da ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen", hofft der Sektionsleiter auch weiterhin auf die Dienste des Routiniers.
Obwohl in der Mannschaft einige erfahrene Spieler stehen, kommen auch die Jungen nicht zu kurz. "Die Mannschaft wird kaum oder gar nicht verändert, den wir wollen auch die jungen Spieler zum Zug kommen lassen, da wir über einige Talente verfügen. Und das verdanken wir auch der Tatsache, dass die Nachwuchs-Spielgemeinschaft mit der Union Allhaming seit Jahren sehr gut und reibungslos funktioniert", ist Martin Mühlgrabner um den Nachschub aus den eigenen Reihen nicht bange. 


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