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Die Meister 2009/10

Der TSV St. Georgen/Gusen gelang der Durchmarsch von der 2. Klasse in die Bezirksliga

Nach dem Gewinn des Meistertitels steht der TSV St. Georgen/Gusen nach einer 26-jährigen Durststrecke erstmals wieder in der Bezirksliga.


1. KLASSE NORD-OST  -  TSV ST. GEORGEN/GUSEN

In der 62-jährigen Vereinsgeschichte spielten die St. Georgener bislang erst einmal - von 1978 bis 1984 - in der Bezirksliga. Im August ist es dann wieder soweit. "Den Meistertitel konnten wir am Ende souverän erringen, da Kontrahent Altenberg die Lücke im Frühjahr nie schließen konnte und wir uns keine Blöße gegeben haben", ist Pressechef Walter Weiretmayr, der jahrelang auch Sektionsleiter war, überglücklich. "Im letzten Jahr - in der 2. Klasse - war es eine Spur enger, da drei Mannschaften um zwei Aufstiegsplätze kämpften, aber auch in der vergangenen Saison hatten wir alles relativ sicher im Griff."

5-Jahres-Plan
Im Rahmen des großen Sportpark-Projekts erstellte Sportchef Sascha Hummer im Jahr 2007 einen 5-Jahres-Plan, der den Aufstieg in die Bezirksliga zum Ziel hatte. Der Bankangestellte überließ nichts dem Zufall - neben einer umsichtigen Transferpolitik sorgte der Sportchef auch für ein funktionierendes Umfeld. Und mit Hauptsponsor "Wohnbau 2000" steht zudem auch ein starker Partner zur Verfügung. "Der erhoffte Durchmarsch in die Bezirksliga ist uns in eindrucksvoller Manier gelungen. Nun wollen wir uns erst einmal in dieser Liga etablieren und vor allem den einen oder anderen jungen Spieler an die Kampfmannschaft heranführen", erklärt Weiretmayr.

Abstiegskampf kein Thema
"Auch wenn wir der Bezirksliga Ost zugeteilt wurden - die Gruppe Nord wäre eigentlich unsere Liga, mit vielen Derbys - ist der Abstiegskampf für uns kein Thema. Denn der Kader ist stark genug, um auch eine Klasse höher eine gute Rolle zu spielen. Obwohl die Mannschaft kaum verändert wird, lediglich Torjäger Szabolcs Szegletes wird die Meister-Mannschaft verstärken und sollte den Spielern Vorbild sein und Halt geben, trauen wir uns das obere Tabellendrittel durchaus zu. Und in einigen Jahren möchten wir dann vielleicht auch ans Tor zur Landesliga anklopfen. Aber, um dieses Vorhaben auch in die Tat umsetzen zu können, muss sich die Mannschaft weiter festigen und auch noch wachsen", sagt Weiretmayr.

"Mit dieser Sportanlage haben wir in der 2. Klasse nichts verloren"
Vor zwei Jahren wurde in St. Georgen eine der schönsten Sportanlagen Oberösterreichs eröffnet, die kaum einen Wunsch offen lässt. Neben überdachten Stockbahnen, einer einzigartigen Mehrzweckhalle und einer Leichtathletik-Anlage schmückt eine wunderschöne Tribüne in Holzbauweise den Sportpark. "Der neue Sportpark war und ist ein wichtiger Bestandteil des 5-Jahres-Planes. Denn ohne dieser tollen Anlage hätten wir wohl auich die Erfolge nicht feiern können. So ist auch das Zuschauerinteresse in den letzten beiden Jahren sprunghaft gestiegen, waren zuletzt etwa gegen Langenstein rund 800 Besucher im Sportpark. Ohne überheblich sein zu wollen, aber mit dieser Sportanlage haben wir in der 2. Klasse wirklich nichts zu suchen", meint Walter Weiretmayr.

Erfolgreicher Nachwuchs
Beim TSV St. Georgen/Gusen beschäftigt man sich nicht nur mit der Kampfmannschaft, sondern misst auch einer funktionierenden Nachwuchsarbeit große Bedeutung bei. Und auch die Kicker von morgen sind schon überaus erfolgreich, so belegte das U14- und U11-Team in der Oberliga jeweils den zweiten Platz. "Mit dem Nachwuchs sind wir durchaus zufrieden. Da kommt in den nächsten Jahren einiges nach, aber wir wollen gerade in diesem so wichtigen Bereich die Arbeit weiter intensivieren", sagt Weiretmayr, der hofft, dass in der künftigen Kampfmannschaft möglichst viele St. Georgener spielen werden.


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