„Ein internationales Ausrufezeichen“

„Ein internationales Ausrufezeichen“

Nach dem 1:1-Auftaktremis gegen Ghana trifft das U20-Nationalteam im Rahmen der U20-WM am 2. Juni (06.00 Uhr MESZ, live auf ORF eins) auf Panama. Die Mittelamerikaner haben sich zum fünften Mal für die Endrunde qualifiziert. 2011 gab es bereits ein WM-Aufeinandertreffen der ÖFB-Elf mit Panama in Kolumbien, man trennte sich 0:0. Nach dem ersten Spieltag halten alle Teams der Gruppe B bei einem Punkt. Die sechs Gruppensieger und Zweitplatzierten sowie die vier besten Gruppendritten qualifizieren sich für das Achtelfinale. Im dritten Spiel trifft die Mannschaft von Andreas Heraf dann auf Argentinien. Mit dabei in Neuseeland sind mit Jakob Kreuzer, Lukas Grgic, Markus Blutsch und Valentin Grubeck vier OÖ-Talente - sowie Gerhard Götschhofer als Delegationsleiter.

 

Der Präsident des OÖ FUSSBALLVERBANDES über . . .

. . . die Herausforderung WM:

"Die Mannschaft ist gegenüber der Europameisterschaft im letzten Jahr, wo sie bereits gemeinsam mit Serbien Dritter wurde, noch reifer geworden. Die Spieler wissen, dass sie sich in diesem Turnier in den weltweiten Fokus spielen können. Für jeden ist das eine exklusive Möglichkeit, sich dieser sportlichen und auch psychischen Herausforderung zu stellen. Eine WM hat ja auch allein schon aufgrund der langen gemeinsamen Vorbereitung ein ganz eigenes Flair und die Talente können viele wichtige und neue Eindrücke aufsaugen. Diese Erfahrungen wie beispielsweise in punkto Leistungsniveau, Druck oder Medieninteresse sind von unglaublich hohem Wert für die weitere Entwicklung."

. . . die ÖFB-Erfolge im Nachwuchs:

"Österreich konnte sich heuer erstmals mit drei Mannschaften für alle Endrunden von EM und WM in einem Jahr qualifizieren. Das ist eine kleine Sensation, weil das sonst nur das Weltmeisterland Deutschland geschafft hat. Es ist zweifelsohne der größte Erfolg in der Geschichte der ÖFB-Nachwuchsarbeit und daher natürlich eine Bestätigung der jahrelangen intensiven Forcierung des Österreichischen Weges, der von den zwei Oberösterreichern Leo Windtner und Willi Ruttensteiner entscheidend bestimmt wurde."

. . . das Ansehen des heimischen Fußballs:

"Die Teilnahmen an den Endrunden sind ein internationales Ausrufezeichen. Ein globales Medieninteresse steigert das Ansehen breitenwirksam - und für Experten wie etwa die zahlreichen Scouts vor Ort ist die Teilnahme ein Qualitätsgütesiegel hervorragender Fußballentwicklung in unserem Land. Es wurde vor einigen Jahren ein Weg eingeschlagen, der nachweislich sicherstellt, dass wir zielführend und am Puls der Zeit arbeiten. Wir haben angepasst an die demografischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eine einheitliche Ausbildungsstruktur implementiert, deren Inhalte und Zielsetzungen sich an der Spitze orientieren. Es ist schön, dass auch Oberösterreich bei der U20-WM stark vertreten ist. Unser Spielquartett bildet fast ein Fünftel des WM-Kaders! Das ist eine beachtliche Quote und äußerst positiv zu bewerten."