Anpassung der Schiedsrichtergebühren

Anpassung der Schiedsrichtergebühren

Da in Oberösterreich seit der Euro-Einführung abgesehen von Indexanpassungen keine außerordentliche Erhöhung der Schiedsrichtergebühren stattgefunden hat, rangiert man im Vergleich mit anderen Bundesländern aktuell im hinteren Drittel. Aufgrund des ständig steigenden Aufwands und der Anforderungen an Schiedsrichter verbunden mit den Erfahrungswerten, dass Gebührenerhöhungen zu einer quantitativen Steigerung der Referees führen, kommt es nun zu einer gestaffelten Anpassung in zwei Schritten. Mit 1. Juli 2019 treten in Oberösterreich neue Schiedsrichtergebühren in Kraft – mehr Details HIER. Eine weitere Anpassung erfolgt im Juli 2021, nach der man sich im Bundesländervergleich in punkto Gebührenhöhe im Mittelfeld einordnen wird.

 

„Ein Bewerbsspiel ist ohne Leitung durch einen Schiedsrichter nicht durchführbar. Um diese verantwortungsvolle Aufgabe bestmöglich zu erfüllen, wenden die über 340 Aktiven in Oberösterreich wöchentlich viele Stunden für Training, Schulungen und Spieleinsätze auf. Die vom OÖFV-Präsidium beschlossene angemessene Anpassung der Gebühren gewährleistet für die kommenden Jahre eine Sicherung der Quantität und auch Qualität im Schiedsrichterwesen, die sich sowohl in Breite und Spitze niederschlägt und mit der der sehr guten sportlichen Entwicklung des Fußballs in Oberösterreich einhergeht“, erklärt mit Thomas Prammer der Vorsitzende der Schiedsrichterkommission.