Beratungsstelle im Fall von Spielmanipulation

Beratungsstelle im Fall von Spielmanipulation

Die Ombudsstelle des Play Fair Code hat nunmehr Ihre Tätigkeit aufgenommen. Nachdem der Auftrag des Sportministers aus dem Krisengipfel im Dezember 2013 rund um den Fall Taboga aufgenommen worden war, ist diese professionelle Beratungsstelle nun beim Play Fair Code eingerichtet. Damit konnte auch die dritte Säule in punkto Aktivitäten - nach den Säulen Prävention und Monitoring - operativ umgesetzt werden. Detaillierte Informationen zur Ombudsstelle gibt es HIER.

 

Als beste Lösung hat sich die Anbindung einer Ombudsstelle an eine österreichische Rechtsanwaltskanzlei heraus kristallisiert. Dabei hat man sich am Vorbild und den positiven Erfahrungen der deutschen Kollegen von DFL/DFB orientiert, die bereits seit über zweieinhalb Jahren eine vergleichbare Ombudsstelle betreiben. Die Ombudsstelle ist eine professionelle und vertrauliche Anlaufstelle für Athleten und alle Beteiligten im Sport, um Informationen und Hinweise über geplante oder tatsächlich erfolgte Spielmanipulationen oder Wahrnehmungen zum Thema Spielmanipulation entgegenzunehmen. Die Ombudsstelle berät, wie man mit solchen Gefährdungssituationen und Verdachtsmomenten am besten umgehen soll. Sämtliche Informationen von Hinweisgebern werden vertraulich behandelt. Die Vertraulichkeit und der persönliche Umgang mit den Betroffenen sollen helfen die Hemmschwellen der Kontaktaufnahme abzubauen.

 

In enger Abstimmung mit dem Hinweisgeber/Ratsuchenden und nur mit dessen ausdrücklicher Zustimmung, nimmt  der Ombudsmann in der Folge Kontakt mit dem Play Fair Code auf. Der Play Fair Code ist Informationsdrehscheibe zu den zuständigen Sportverbänden, um eine konkrete  Vorgangsweise im Einklang mit dem Verbandsrecht zu erarbeiten und maßgeschneiderte Problemlösungen zu finden. Die Kontaktaufnahme mit der Ombudsstelle erfolgt per E-Mail oder Telefon und ist rund um die Uhr möglich. Die  Kontaktaufnahme kann auch anonym erfolgen. Die Beratungstätigkeit der Ombudsstelle ist für Betroffene kostenfrei.

 

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