EURO 2020! Quintett erreichte Ziel

EURO 2020! Quintett erreichte Ziel

Geschafft! Österreichs Nationalteam ist bei der UEFA EURO 2020 dabei, trifft in Gruppe C auf die Ukraine und Niederlande, zudem auf ein Team aus dem Quintett Rumänien, Georgien, Weißrussland, Nordmazedonien und Kosovo. Auf dem Weg zum großen Ziel namens Endrunde sind insgesamt fünf Oberösterreicher in den ÖFB-Kader einberufen worden, wenngleich Kevin Stöger und Maximilian Ullmann keine Einsatzminuten verzeichnen konnten. Im Gegensatz zu diesem Trio . . .

 

Heinz Lindner: Ist im LASK-Nachwuchs groß geworden, ehe er den Schritt in die Linzer Fußball-Akademie vollzog. Von dort folgte der Wechsel zur Akademie der Austria, wo er zum Teamtorhüter (28 Spiele seit 2012) reifte. 2015 wagte der gebürtige Linzer dann den Sprung ins Ausland, zunächst zu Eintracht Frankfurt, dann zu Grasshoppers Zürich. Seit Herbst ist Lindner beim deutschen Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden engagiert.

Andreas Ulmer: Bei Salzburg ist der Außenverteidiger seit vielen Jahren der Dauerbrenner und mittlerweile zehnfacher Bundesliga-Meister. „Jeder Titel ist schön und das Resultat harter Arbeit“, weiß Ulmer. In der Nationalelf kam er jedoch nur langsam auf Touren, erst seit Franco Foda Teamchef wurde, zählt Ulmer zu den Stammkräften. Seine Karriere startete der 34-Jährige bei SK Asten, über den LASK kam der Linksfuß zur Wiener Austria, erst in die Akademie, dann zu den Profis. Nach einem halbjährigen Zwischenstopp bei der SV Ried im Herbst 2008 fand Ulmer sein Glück in Salzburg.

Peter Zulj: „Er ist ein Box-to-Box-Spieler, technisch versiert, der im Zweikampf eine gute Balleroberung hat, der den finalen Pass spielt und selbst auch Tore erzielt.“ ÖFB-Teamchef Franco Foda hält große Stücke auf den Welser, dem er als Coach von Sturm Graz in der Saison 2017/18 zum Durchbruch verhalf. Grundsätzlich ist der heute 26-Jährige ein Wandervogel. FC Wels und LAZ Wels, die Akademien in Salzburg, Ried und von Rapid, Rapid-Amateure, Amstetten, Grödig, Hartberg, Wolfsberg, Admira, SV Ried, Sturm und seit Jänner 2019 Anderlecht stehen mittlerweile auf seiner Visitenkarte.

 

Foto: GEPA