Halbzeit-Bilanz mit Signalwirkung

Halbzeit-Bilanz mit Signalwirkung

Aufgrund der Corona-Pandemie hat sich beim Vereinscoaching-Angebot von OÖ FUSSBALLVERBAND und Österreichischer Gesundheitskasse mit dem Titel „Verein in Form!“ (mehr Infos zum neuen Programm inklusive TV-Beitrag  HIER) die Anzahl der Pilotklubs von vier auf zwei halbiert, dennoch gibt es zur Halbzeit dieser Einführungsphase eine positive Bilanz – und motivierte Vereinsvertreter in Bad Wimsbach und St. Ulrich, die mit der nachhaltigen Verankerung von gesundheitsfördernden Maßnahmen im Vereinsleben das Ziel immer vor Augen haben.

 

Nach dem gemeinsamen Starttermin im Jänner mit dem externen Berater Christian Scharinger hat im März bei beiden Klubs eine Gesundheitskonferenz stattgefunden, bei der die Vereinsmitglieder eine gemeinsame Analyse des Klubs durchgeführt und einen Umsetzungsplan mit Maßnahmen und gewünschten Schwerpunkten erstellt haben. Seitdem wird mit Experten und dank eines Projektbudgets fleißig an maßgeschneiderten Lösungen gearbeitet.

 

Einige Beispiele? Beim SK Bad Wimsbach feilt man an der Erstellung eines umfangreichen Organisations-Handbuchs und an einer Broschüre mit einem Verhaltenskodex für alle Vereinsmitglieder. Zudem erhalten die Kicker des Landesligisten künftig nach den Spielen ein gesundes Essen. Beim USV St. Ulrich sind pädagogische Leitlinien definiert und eine Fairplay-Zone und ein Eltern-Corner eingerichtet worden. Fortgeschrittene Planungen gibt es für einen Bewegungsraum und ein Mentoring-System für den Nachwuchs.  Außerdem werden Workshops zu den Themen Ernährung, Bewegung und Umgang mit sozialen Medien im Vereinsumfeld und als Teambuilding-Maßnahme angeboten.

 

Das Engagement und die Umsetzungen der beiden Klubs zur Halbzeit des Pilotjahres haben eine wichtige Signalwirkung, da „Verein in Form“ wie erhofft zu positiven Veränderungen führt. Diese positiven Rückschlüsse liefern letztendlich die Entscheidungsgrundlage für eine Weiterführung des Programms in den kommenden Jahren, wenn weitere Vereine profitieren sollen. Das Pilotjahr wird zudem extern und professionell evaluiert und endet im Dezember mit Abschlussveranstaltungen bei den Vereinen vor Ort.

 

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