Kopfballspiel

Kopfballspiel

Titel der Veranstaltung:

"Fußball ohne Kopf = Fußball mit Köpfchen?"
Sicheres Kopfballspiel in Theorie & Praxis

 

Inhaltliche Eckpunkte der Veranstaltung:

Im Jahr 2019 hat eine zuverlässige Studie mit 30.000 Teilnehmern gezeigt, dass Profifußballer im Vergleich zur Normalbevölkerung mit dreifach erhöhter Wahrscheinlichkeit an neurodegenerativen Krankheiten sterben (z.B. Demenz/Morbus Alzheimer, Parkinson-Syndrom). Als Ursache dafür wird mitunter die Vielzahl an absolvierten Kopfbällen vermutet. Verschiedene Länder (u.a. England) haben daraufhin begonnen, aus Sicherheitsgründen das Kopfballspiel im Nachwuchs einzuschränken bzw. zu verbieten.

Der angebotene Workshop versucht zunächst in einem kurzweiligen Theorieteil neueste wissenschaftliche Erkenntnisse rund um das Thema „Kopfball und seine gesundheitlichen Auswirkungen“ zusammenzufassen:

  1. Ist Fußball wirklich ein gefährlicher Sport für das Gehirn?
  2. Sollten Kopfbälle im Nachwuchs verboten werden oder ist das übertriebener Aktionismus?
  3. Sinkt mein IQ durch viele Kopfbälle?

Anschließend wird in einem längeren Praxisteil aufgezeigt, welche Vorkehrungen in der Umsetzung des Kopfball-Trainings (v.a. für den Nachwuchs) jedenfalls getroffen werden können, um gesundheitlichen Folgen vorzubeugen. Einerseits wird dazu ein geeigneter methodischer Aufbau mit angepasstem Trainingsmaterial demonstriert. Darüber hinaus werden spezifische koordinative Übungen und ein Trainingsprogramm für die relevanten Muskelgruppen vorgestellt (u.a. Nacken und Rumpf), welche ein eventuell vorhandenes Gesundheitsrisiko minimieren.

 

Zielgruppe:

Trainer & Funktionäre

 

        Referenten:

        Dr. Roland Sieghartsleitner (Sportwissenschafter)

        Roman Rankl, MSc (Sportlicher Leiter LAZ Wels)

 

 

Wenn Ihr Verein Interesse an der Durchführung dieses Workshops für seine Mitglieder in den eigenen Klubräumlichkeiten hat, kontaktieren Sie Vereinscoaching-Projektkoordinator Günther Lang (lang@ooefv.at).