Start für Dialog-Offensive

Start für Dialog-Offensive

Herausfordernde Zeiten, großer Gesprächsbedarf . . . Der OÖ FUSSBALLVERBAND hat den Grundstein für eine weitere Intensivierung des Kontakts mit seinen Vereinen gelegt. Aufbauend auf dem bewährten Vereinscoaching-Programm wurde in Zusammenarbeit mit dem ÖFB ein neues Konzept entwickelt, das eine Vereinsberatung per Videokonferenz vorsieht. Diese Maßnahme ist mit 5. Mai gestartet, bis Ende Juni soll jeder Klub von einem OÖFV-Vereinsberater kontaktiert worden sein. „Das ist ein ambitioniertes Ziel, aber gerade in der aktuell herausfordernden Zeit ist ein konstruktiver Austausch ein vielversprechender Weg, um einen seriösen Eindruck von den Sorgen und Problemen der Vereine zu erhalten. Im Rahmen dieser Dialog-Offensive sollen gemeinsam Lösungsansätze erarbeitet werden, die dazu beitragen, dass die Fußballvereine auch noch nach der Krise ihre gesellschaftlich wichtigen Funktionen erfüllen können und für Familien eine attraktive Anlaufstelle bleiben“, erklärt OÖFV-Direktor Raphael Oberndorfinger.

 

Wie schaut die Online-Vereinsberatung in der Praxis aus?

  • Ein OÖFV-Vereinsberater kontaktiert den Sektionsleiter des jeweiligen Vereins und vereinbart einen Termin für eine Videokonferenz. Dabei wird auf das Tool namens ZOOM zurückgegriffen.
  • Bei der Videokonferenz selbst können dann auch gerne weitere Funktionäre des Vereins teilnehmen. Für die vereinsinterne Koordination ist der Sektionsleiter vorgesehen.
  • Der Verlauf der Videokonferenz folgt einem standardisierten Gesprächsleitfaden, der aber viel Flexibilität bei den Schwerpunkten ermöglicht. Ziel ist es, die Sorgen und Probleme des Vereins aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie zu erörtern.
  • Der Vereinsberater vermittelt dann – abhängig vom jeweiligen Thema – entweder bereits vorliegende Lösungsansätze oder transportiert die Themen in den OÖFV, der dann in Zusammenarbeit mit dem ÖFB Angebote und Lösungen erarbeitet, mit denen der Verein zeitnah unterstützt wird.

 

Die Online-Vereinsberatung wird nun anlassbezogen wegen Corona als Pilotprojekt umgesetzt. Auf Basis der gewonnenen Erfahrungen, des generierten Mehrwerts und des Feedbacks der Vereine wird dann über eine dauerhafte Fortsetzung dieser innovativen Kommunikationsmaßnahme entschieden.